Tätigkeitsfelder

Das Tätigkeitsfeld des Osteopathen umfasst alle funktionellen und mittelbar auch strukturellen Störungen des muskuloskelettalen Systems (Orthopädie, Traumatologie, Sportmedizin) der Brust-, Bauch- und Beckenorgane (Kardiologie, Pneumologie, innere Medizin, Gynäkologie und Urologie), des zentralen und peripheren Nervensystems (Neurologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde) des stomatognathen Systems (Zahnheilkunde und Kieferorthopädie) sowie Defizite in der frühkindlichen sensomotorischen und psychosozialen Entwicklung (Neonatologie, Kinder- und Jugendmedizin).

Dabei ist die osteopathische Behandlung nicht durch den typischen Therapieansatz medizinischer Fachdisziplinen charakterisiert, sondern stellt die Suche nach Möglichkeiten der Kompensation und der Entwicklung einer neuen funktionellen Perspektive als Grundlage der Gesundung in den Mittelpunkt. Als erweiterte Therapieoption kann die Osteopathie auch sekundär bei Patienten im Rahmen komplexer Behandlungskonzepte (z. B. begleitend zu einer medikamentösen, chirurgischen und/oder psychologischen Therapie oder im Rahmen einer Rehabilitation) eingesetzt werden.

Die Osteopathie erweitert somit die medizinische Versorgung der Patienten in Deutschland im Sinne eines integrierten, evidenz- und patientenorientierten Therapieansatzes.

Osteopathen arbeiten in Privatpraxen, Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen.

 

Quelle: http://www.osteopathie.de/osteopathie~berufsbild